… zum Gardasee

Zum Lago die Garda? Ich will gar nicht jede einzelne Etappe beschreiben, welche ich im wunderschönen Südtirol gedreht habe.Nur die Schönsten. Nur die, die am meisten Power bringe. Nur die, wo das Tiramisu am BESTEN mundet. Das sind doch die Erinnerungen die haften bleiben.

Mein Stevens SCF2 hat mittlerweile auch schon so einiges von der Welt gesehen. Also geht es zusammen zum Gardasee.

100 km sehr profiliert hin und 100 km flach zurück. Das ist der Plan!

 Der Etschtalradweg dient wieder für die ersten Kilometer bis nach Mezzocorona. Flach, perfekt zum reinkommen für die ersten Kilometer.

Ab Mezzocorona sollte es dann kontinuierlich mehr Höhenmeter auf dem Garmin anzeigen. Über eine schlecht erhaltene und für Autos gesperrte Strasse geht es weiter ins Nonstal. Die SS43 wird überquert und ab hier geht es auf der SS421 aufwärts in den Winterskiort Andalo. Die Beine müssen schon mächtig was bergauf strampeln. Aber so war es auch gewollt. Vorbei an wunderschöne Ruinen, tolle Berglandschaften – da hat sogar das Laktat Freude. Von Andalo geht es wunderschön bergab nach Molveno und am Lago di Molveno vorbei nach San Lorenzo in Richtung Banale. Noch immer ist der Gardasee nicht zu sehen. Wie auch, wartet ja noch der Passo del Ballino (755m) auf uns. Irgendwann war ein blauer Fleck am Horizont zu erkennen – Lago die Garda – bis nach Riva del Garda konnte man jetzt gemütlich die Abfahrten runterheizen. Was für eine Belohnung! Was für ein Aus- und Anblick.

 Mit dem Rad sind wir in Riva ungewollt einmal durch die Fußgängerstrasse gefahren – aber das von weiten erahnte Tiramisu musste schnellstmöglich die verbrannten Kalorien bzw . unsere Speicher wieder auffüllen.

 Lange ist es her, dass ich am Gardasee war. 10 Jahre – ganz sicher. Es wurde viel gebaut, Flair ist immer noch viel da… ich glaub hier muss ich noch mal hin.

Über Torbole geht es zurück Richtung Kalterer See. Von hieran darf noch mal geklettert werden. Leider im starken Autoverkehr. Irgendwann verlasse ich/ wir die SS240 und es geht komplett auf feinsten asphaltierten Radwegen Richtung Mori. Ab hier sollte irgendwann bald wieder der Etschtalradweg losgehen…. Für mich/ uns erst in Rovereto und dann aber mit Rückenwind und natürlich Sonnenschein! Beste Durchschnittsgeschwindigkeiten und einige Rekorde zeigt der Garmin an. Von Trento Richtung Egna/ Neumarkt und dann war ich auch schon bald wieder an der Basis! 204 Kilomter 27 km/h Durschnittsgeschwindigkeit und ca. 2000 Höhenmeter! 


Königsetappe whoop!