Testbericht Suunto 3 Fitness

Die Suunto Fitness 3 in gold ist der absolute Hingucker und passt perfekt zum Business Outfit. Ich war vom Anblick begeistert und konnte es kaum erwarten diese schöne Uhr auszuführen, nicht nur zur Arbeit.

Ich habe die Uhr geladen und stellte einige persönliche Daten ein. Körpergröße, Gewicht, Geschlecht! Alles ziemlich selbsterklärend – i like. Mein Trainingsplan sah ohnehin eine Laufwoche vor und so teste ich die Uhr ohne vorher in die Bedienungsanleitung zu schauen.

Also Laufsachen an und los in diesen wunderbaren Sommer. Optimalere Vorbereitungstemperaturen für den Ironman Hawaii kann ich dieses Jahr nicht haben.

Es stand ein GA1 Lauf an und nach dem ersten Signalton war ich etwas überrascht. Der Kilometer in 4:05 er Schnitt und das ohne Japsen. Na gut, manchmal braucht es etwas, bis sich die Uhr einpegelt. Doch die Pace pegelte sich bei einem Schnitt um die 4 min/km ein. Würde ich wirklich wunderbar finden, wenn ich so flinken Fußes wäre – leider weiß ich – es ist anders.

Nach 1:30 h war ich wieder zu Hause! Ich durchforstete die Suunto Seite und stellte fest, die Uhr muss vorher auf der Bahn kalibriert werden oder man nimmt das Telefon und die Suunto App und hat dann via GPS-Übertragung die korrekten Kilometerzeiten. Ich kalibrierte die Uhr beim nächsten Lauf auf der 400 m Bahn. Wenn man nicht unbedingt zur Lauf-Elite gehört, kann man damit auch sein Training absolvieren und hat als Freizeitsportler einen Anhaltspunkt, welche Zeit man pro Kilometer läuft und welche Gesamtdistanz man zurückgelegt hat. Im direkten Vergleich mit einer anderen Uhr und Brustgurt funktioniert die Herzfrequenzmessung am Handgelenk sehr gut. Echt praktisch, wenn man keinen zusätzlichen Pulsgurt benötigt.

Als nächster Test durfte die Uhr mit mir zusammen ins Freibad.
Auf dem Programm stand eine kurze, knackige Einheit mit viel Kraul. Ich stellte die Uhr auf Poolschwimmen ein, wählte die Beckenlänge (25m) aus und schon ging es los. Die Uhr zählte tadellos jeder der absolvierten 25 m und am Ende stimmte meine Schwimmeinheit mit den Kilometern auf der Uhr. Chapeau. Intervalle ließen sich leicht stoppen. So macht es Freude.

Und als Triathletin darf natürlich das Radeln nicht fehlen. Diesmal nutze ich die Suunto App und nahm die Uhr mit auf meine Radstrecke. Hier wird die Dauer der Radtour angezeigt, die absolvierte Distanz, die aktuelle Geschwindigkeit und die durchschnittliche Geschwindigkeit. Macht man unterwegs eine Pause, kann man diesen Teil bequem als Pause kennzeichnen. Im Nachgang kann man sich anzeigen lassen, wo Frau überall unterwegs gewesen ist. Fetzt. Ist man länger unterwegs, sollte man den Akku auf dem Smartphone immer mal prüfen.

Wie war die Bedienung/Menüführung/Handling/Design?
Die Bedienung der Uhr ist im Grunde selbsterklärend und einfach. Das Design eine Augenweide

Wie war die Ablesbarkeit bei sportlichen Aktivitäten?
Sehr übersichtlich angeordnet. Top.

Wie kamst du mit der Akkulaufzeit zurecht?
Die Akkulaufzeit ist super! Wenn man alle 3 Tage eine Möglichkeit zum Laden hat, kein Problem. Wenn man sie nur als Uhr nutzt, hält die Fitness 3 ewig, mit sportlicher Betätigung locker 3 Tage.

Hast Du die Suunto App genutzt? Wie waren deine Erfahrungen?
Habe ich genutzt, sehr gut zur späteren Auswertung und ebenso selbsterklärend.

Herzlichen Dank an Orthomol Sport und Suunto für die Möglichkeit zum Test.

Alles Gute, Leila