Leipziger Triathlon

10 Jahre!!!! TRIATHLON!!!

Wahnsinn – wenn ich mir das überlege…..! Da kommt man schnell zu dem Gedanken, wie man selbst angefangen hat.
Training nach Lust und Laune, okay daran hat sich nicht viel geändert. Bewegung macht mir immer Spaß, dafür ist es strukturierter und intensiver geworden.
Das Rennrad wurde gegen ein Zeitfahrrad ausgetauscht und die Distanzen wurden länger, das liegt mir mehr!
Meist bin ich beim Sprint erst im Wettkampfmodus, wenn es vorbei ist!

Zum Wettkampf. Der Leipziger Triathlon ist sehr gut organisiert. Am Vortag kann man seine Startunterlagen abholen und bekommt noch einen Gutschein für Pasta.
Diesen haben wir zwar nicht eingelöst, dennoch wurde es gut angenommen. Wie es so ist bei einem Rennen in der Region, man trifft viele bekannte Gesichter und kommt aus dem Quatsche nicht heraus.
So schön!

Zum Renntag!

Der Start war 11 Uhr, der Parkplatz für die Teilnehmer ausreichend groß, der Weg zum Wechselgarten überschaubar.
Wir waren gegen 9:45 Uhr da und nachdem die Kampfrichter das Material gecheckt haben, waren wir auch schon in der Wechselzone.
Auch hier das übliche Prozedere, Radschuhe anbringen, Helm und Startnummernband zurecht legen, Laufschuhe … ein Gel…. !
15 min vor dem Start waren wir auf dem Weg zum Schwimmstart. Den Neopren angezogen und kurz den Kulkwitzer See berührt, bis ich hörte, dass mein Reifen einen Platten hat.
Wohoo, so etwas braucht man vor dem Start. Also im Sprint zum Wechselgarten, Reifen wirklich platt! Der Bikeservice kam schon und nahm mein Rad mit, toll!
Also zurück zum Schwimmstart und schon ging es los! 1550 m die sich gut anfühlten waren nach 26 min vorbei. Der Schwimmausstieg gesäumt mit vielen Zuschauern peitscht einen förmlich den kleinen Anstieg hoch. Im Wechselgarten angekommen stand tatsächlich mein Rad da. Zwar mit einem anderen Hinterrad, aber egal. Also schnell Neo aus, Helm auf, Startnummer um und los!

Los ging aber nicht so richtig! Mein Hinterrad blockierte. Also ging ich zurück zu meinem Wechselplatz und schaute zusammen mit Andi Clauß nach. Dann kam der Bikeservice und nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich dann doch weiterfahren. ZUM GLÜCK! Es waren 4 Runden und insgesamt 42 km zu fahren. Rad lief wieder besser, sogar ziemlich gut. Normalized Power 198 Watt! Nach 1:06 h war ich wieder im Wechselgarten und kurze Zeit später auf der Laufstrecke. Die Laufbeine waren dafür diese Woche nicht so gut wie letzte Woche. Das hatte sich diese Woche im Training schon bemerkbar gemacht. Egal. Augen zu und durch. Mich sammelten dann noch einige Frauen ein, die mich mit meiner knapp 6 min Wechselzeit sicher nicht bekommen hätten – so ist es eben! Irgendwas ist immer! Am Ende war es der 3. Platz in meiner AK und insgesamt Platz 10! 26 min schneller als 2007 bzw. ohne den platten Reifen sicher 30 min. Alles ist möglich Leute! Bewegt euch und habt Spaß!
P.S. Top Ten erlangte ich 2007 auch schon erreicht, nur waren da weitaus weniger Frauen am Start! Eine schöne Veränderung im Triathlonsport!

Schönes Wochenende