Triathlon Blog

Triathlon ist eine Lebenseinstellung

Triathlon ist eine Lebenseinstellung

Jetzt sind es tatsächlich nur noch 31 Tage bis zur IRONMAN WORLDCHAMPIONSHIP!
Einige Monate sind vergangen und im Grunde ist schon alles ready for Kona! Und weil es schon immer mein Traum war, mal länger in Australien zu bleiben, werde ich nach Hawaii noch ein paar Wochen nach Australien gehen. Insgesamt sind es 3 Monate! Und ich freue mich sehr auf die kleine Auszeit! Ob es in Australien noch ein sportliches Highlight gibt, schauen wir mal. Ich werde euch auf Insta und Facebook unterhalten.

Ich wollte euch mal einen kleinen Einblick in die letzten Wochen geben. Es sieht immer easy aus, aber Job, Projekte (Fräulein Triathlon z. B.) und Training unter einen Hut zu bekommen, ist manchmal ein ziemlicher Balanceakt.

Mein Tag beginnt meistens morgens 5 Uhr und als Early Bird erkunde ich gern zu dieser Zeit schon die Welt. Dann kommt der Job, dann evtl. noch eine Trainingseinheit. Abends erstelle ich die Trainingspläne für meine Athleten und freue mich, wenn ich sie erfolgreich zur Finishline führe. Sponsorengespräche für unser Projekt Kona und die Organisation von Fräulein Triathlon (Frauen zum Triathlon zu motivieren) gehören auch noch dazu. Wann kommt die Regeneration? Ich versuche ca. 7-8 h zu schlafen und sie mir hier zu holen.

Insgesamt komme ich auf 12-15 h Training pro Woche! 3 Radeinheiten, 2-3 Schwimmeinheiten und 3 Laufeinheiten!

Normalerweise stresst mich mein Training überhaupt nicht. Ich muss nicht motiviert werden raus zu gehen und mich zu bewegen. Das gehört für mich zur Lebenseinstellung. Frische Luft, die Bewegung in der Natur. Aber: manchmal muss man auch bewusst etwas rausnehmen und Entschleunigen. Auf den Körper hören. Den Akku laden und genießen. Energie tanken.

Habt eine tolle Zeit und bleibt gesund,

Leila

Foto: Jürgen Ulms

Testbericht Suunto 3 Fitness

Testbericht Suunto 3 Fitness

Die Suunto Fitness 3 in gold ist der absolute Hingucker und passt perfekt zum Business Outfit. Ich war vom Anblick begeistert und konnte es kaum erwarten diese schöne Uhr auszuführen, nicht nur zur Arbeit.

Ich habe die Uhr geladen und stellte einige persönliche Daten ein. Körpergröße, Gewicht, Geschlecht! Alles ziemlich selbsterklärend – i like. Mein Trainingsplan sah ohnehin eine Laufwoche vor und so teste ich die Uhr ohne vorher in die Bedienungsanleitung zu schauen.

Also Laufsachen an und los in diesen wunderbaren Sommer. Optimalere Vorbereitungstemperaturen für den Ironman Hawaii kann ich dieses Jahr nicht haben.

Es stand ein GA1 Lauf an und nach dem ersten Signalton war ich etwas überrascht. Der Kilometer in 4:05 er Schnitt und das ohne Japsen. Na gut, manchmal braucht es etwas, bis sich die Uhr einpegelt. Doch die Pace pegelte sich bei einem Schnitt um die 4 min/km ein. Würde ich wirklich wunderbar finden, wenn ich so flinken Fußes wäre – leider weiß ich – es ist anders.

Nach 1:30 h war ich wieder zu Hause! Ich durchforstete die Suunto Seite und stellte fest, die Uhr muss vorher auf der Bahn kalibriert werden oder man nimmt das Telefon und die Suunto App und hat dann via GPS-Übertragung die korrekten Kilometerzeiten. Ich kalibrierte die Uhr beim nächsten Lauf auf der 400 m Bahn. Wenn man nicht unbedingt zur Lauf-Elite gehört, kann man damit auch sein Training absolvieren und hat als Freizeitsportler einen Anhaltspunkt, welche Zeit man pro Kilometer läuft und welche Gesamtdistanz man zurückgelegt hat. Im direkten Vergleich mit einer anderen Uhr und Brustgurt funktioniert die Herzfrequenzmessung am Handgelenk sehr gut. Echt praktisch, wenn man keinen zusätzlichen Pulsgurt benötigt.

Als nächster Test durfte die Uhr mit mir zusammen ins Freibad.
Auf dem Programm stand eine kurze, knackige Einheit mit viel Kraul. Ich stellte die Uhr auf Poolschwimmen ein, wählte die Beckenlänge (25m) aus und schon ging es los. Die Uhr zählte tadellos jeder der absolvierten 25 m und am Ende stimmte meine Schwimmeinheit mit den Kilometern auf der Uhr. Chapeau. Intervalle ließen sich leicht stoppen. So macht es Freude.

Und als Triathletin darf natürlich das Radeln nicht fehlen. Diesmal nutze ich die Suunto App und nahm die Uhr mit auf meine Radstrecke. Hier wird die Dauer der Radtour angezeigt, die absolvierte Distanz, die aktuelle Geschwindigkeit und die durchschnittliche Geschwindigkeit. Macht man unterwegs eine Pause, kann man diesen Teil bequem als Pause kennzeichnen. Im Nachgang kann man sich anzeigen lassen, wo Frau überall unterwegs gewesen ist. Fetzt. Ist man länger unterwegs, sollte man den Akku auf dem Smartphone immer mal prüfen.

Wie war die Bedienung/Menüführung/Handling/Design?
Die Bedienung der Uhr ist im Grunde selbsterklärend und einfach. Das Design eine Augenweide

Wie war die Ablesbarkeit bei sportlichen Aktivitäten?
Sehr übersichtlich angeordnet. Top.

Wie kamst du mit der Akkulaufzeit zurecht?
Die Akkulaufzeit ist super! Wenn man alle 3 Tage eine Möglichkeit zum Laden hat, kein Problem. Wenn man sie nur als Uhr nutzt, hält die Fitness 3 ewig, mit sportlicher Betätigung locker 3 Tage.

Hast Du die Suunto App genutzt? Wie waren deine Erfahrungen?
Habe ich genutzt, sehr gut zur späteren Auswertung und ebenso selbsterklärend.

Herzlichen Dank an Orthomol Sport und Suunto für die Möglichkeit zum Test.

Alles Gute, Leila

Spontaner Start bei der Challenge Roth

Spontaner Start bei der Challenge Roth

Am Donnerstag ergab sich recht kurzfristig, dass ein Startplatz in einer Frauenstaffel freigeworden ist. Es war mir eine Freude den Mädels auszuhelfen und auch gleich mal zu schauen, wie die Radform für Hawaii bis dato ist.

Roth ist immer wieder etwas Besonderes. Die Stimmung, die Helfer, die Menschen. Danke für ein tolles Wochenende!

Kurz zu meinem Part! Samstag wurde das Rad abgegeben.
Vom RADHaus Leipzig bekam ich, zu meinem neuen Merida Zeitfahrrad, schnelle Laufräder inkl. einer Aeroscheibe.

Gegen 4 Uhr standen wir auf. Was man halt ab und an sonntags so macht. Spaß! Der wahre Grund ist, dass wir Unterstützung für Natalie, Marina und Katja waren.

Die Stimmung am Schwimmkanal ist einfach besonders! Das kann man nicht beschrieben!!! Gegen 7 Uhr starteten die Mädels auf ihrer Langdistanz.

Meine Staffel startete 9:05 Uhr. Celina peilte eine 1:20 h an und war nach 1:07 h wieder aus dem Wasser. Dann durfte ich auf diese wundervolle einzigartige Radstrecke. Vorgenommen hatte ich mir eine Zeit von 5:15 h. Was natürlich immer abhängig von Wind und Wetter ist.
Ich weiß nicht, wie viele Leute an der Radstrecke standen, es waren unglaublich viele. Und das Highlight war natürlich auch für mich der Solarer Berg. Schon wenn man um die Kurve fährt und diesen Anblick von Massen an Menschen sieht, hat man einfach Pipi in den Augen.

Fazit: Die Beine waren nicht ganz ausgeruht, es fehlen noch einige lange Einheiten und trotzdem war es eine Punklandung mit meiner erreichten Zeit von 5:15 h! So war es am Ende ein Ausscheidungsrennen gegen mich und die Uhr. Gewonnen:)
Besonders schön, wenn man im Wechselgarten von Männern für die Radperformance gelobt wird, weil ich ihnen davongefahren bin!

Habt eine tolle Woche!

Leila

Wie war das eigentlich bei meinem 1. Iroman?

Wie war das eigentlich bei meinem 1. Iroman?

Tja, wie war das als ich meinen ersten Ironman gemacht habe?  Ich habe 2007 angefangen mit Triathlon und 2008 meine erste Mitteldistanz gefinished. 2009 sollte es dann auf die lange Strecke gehen und dafür habe ich mir den Ironman Zürich ausgesucht. Trainiert habe ich nach Lust und Laune. Die langen Einheiten waren für mich auch unbekannt, aber zum Glück hatte ich 2009 schon einige verrückte Sportler an meiner Seite.
Ganz so ein Hype wie es jetzt ist, war es 2009 noch nicht. Aber es ist auch schön so, wie es jetzt ist, denn man hat noch viel mehr Gleichgesinnte, mit denen man zusammen so ein schönes Hobby frönen kann.

Ich habe nach meinem ersten Ironman im Sächsischen Triathleten einen Wettkampfbericht geschrieben. Der Bericht kann gern hier nachgelesen werden: Bericht Ironman Switz2009

Viel Spaß beim LESEN!

Aloha, Leila

 

Finnland

Finnland

Und dann hieß es schon wieder: Leinen los! Diesmal hatte ich das Vergnügen Finnland kennen zulernen.
Mit Finnlines und Fintouring 24 standen zwei tolle Partner an meiner Seite.

Mit der Fähre startete meine erholsame Reise von Travemünde nach Helsinki. 29 h dauert die Fährüberfahrt. Klingt erstmal sehr lange, aber mit der gestellten Außenkabine und dem Mahzeitenpaket kommt man sehr entspannt in Helsinki an, besser geht es nicht.

Bei sommerlichen Temperaturen erreichten wir Helsinki. Mit dem Auto ist der Fährhafen ungefähr 20 min vom Stadtzentrum entfernt. An einem Sonntag ist das Parken in Helsinki kostenlos. Kann man erwähnen, da das Parken sonst einiges kosten kann. Wir ließen uns einfach treiben und erkundeten die schöne sonnige Stadt. Shoppten durch ein paar Geschäfte, genossen unser Café in der Sonne, schauten uns die umliegenden Sehenswürdigkeiten an und freuten uns hier zu sein.

Am Nachmittag fuhren wir zu unserem gebuchten Haus. Wir waren schon sehr gespannt was uns erwartete.
In Tervalampi, ca. 40 km von Helsinki entfernt, fuhren wir irgendwann auf einen Schotterweg und nach 4 km durch dichten Wald erreichten wir unsere Unterkunft. Ein Haus am See. Der See 20 m entfernt, das Haus wundervoll und mit finnischer Sauna. Klar – wie sollte es anders sein. Perfekt für einen entschleunigten Trainingsurlaub.

Wir nahmen unsere Kaffeetassen und setzten uns auf den Steg, die Sonne strahlte und wir waren glücklich.

Die nächsten Tage erkundete ich mit dem Rennrad die Umgebung und stellte fest, ganz anspruchsvolles profiliertes Terrain.Und auch die Läufe waren nicht weniger anspruchsvoll. Trail Running vom Feinsten. Das feilt auf alle Fälle gut an der Trainingsform für den Ironman auf Hawaii.

Kurz vor Mittsommer dämmert es in Finnland nachts nur. Und so wurde es für uns dieser Tage zur Tradition mit dem Boot auf den See zu rudern.

Was bleibt zu erwähnen! Wer eine Woche Ruhe und Natur sucht, der ist hier am richtigen Ort. Mücken hatten wir überhaupt keine, davor haben uns alle gewarnt. Die Finnen sind nicht sehr kommunikativ, wie auch bei den paar Einwohnern.

Ich habe wieder ein Land mehr auf unserem schönen Planeten erkundet und bin sehr dankbar dafür.

Genießt das Leben!

Gemeinsam nach Hawaii

Gemeinsam nach Hawaii

Unser KONA-FLIEGER füllt sich!

Die Zeit verfliegt und nun sind es noch 5 1/2 Monate bis zur Ironman Worldchampionship.

Für unser Projekt Kona2Gether dürfen wir euch stolz unsere Sponsoren vorstellen!

  • meta FACKLER und metavirulent
  • CrediMaxx
  • Amazone
  • Projecter
  • Tobias Jähn Heilpraktiker Leipzig
  • Michael Wittek Transporte
  • Currex
  • Spoorth Leipzig
  • Merida BIKES

 

WIR BEDANKEN UNS UND FREUEN UNS AUF DIE GEMEINSAME ZUSAMMENARBEIT!!!!!

Trainingslager Mallorca

Trainingslager Mallorca

Ich bin bereits die zweite Woche schon wieder zu Hause und wollte noch mal einen kleinen Rückblick geben. Rückblick seit Januar und auf das Trainingslager.

Im Januar bin ich offiziell wieder ins Training eingestiegen und es ging vorwiegend erstmal darum, sich an geregeltes Training zu gewöhnen und die Grundlagenausdauer aufzubauen. Ich setzte vermehrt auf den Schwerpunkt Lauf, weil das Wetter doch recht ungemütlich für Outdoor-Radfahren war. Doch Anfang März holte ich meinen alten Rollentrainer aus dem Keller und teste mich auf Zwift. Das hat mich doch ganz schön gefesselt und so kurz vor Mallorca konnte ich noch einige Einheiten auf der Rolle fahren. Auf Mallorca selbst merkte ich, keine Radform da – zumindest hätte ich dieses Jahr ganz schön kämpfen müssen bei dem Klassiker – Alcudia – Andratx – Alcudia (200 km).

So ging es vernünftigerweise über 3-5 h aufs Rad, konnte zusätzlich in 6 Tagen 3 Lauf- und 3 Schwimmeinheiten absolvieren & das ganze mit Sonne und sehr netter Begleitung.

Zuhause bin ich noch eine Woche gezwiftet und hab so einen 3-wöchigen Radblock absolviert. Das Training für den Ironman Hawaii läuft sozusagen und bis zu meinem Saisonhöhepunkt sind es 8 Monate. Perfekt. Diese Woche heißt es dann Entlastungswoche! Ich bin gespannt, was die 3 Wochen Training gebracht haben und werde in den kommenden Tagen mal den FTP-Test wiederholen.

Noch ein paar Sätze zu Mallorca.
Wenn man Glück mit dem Wetter habt (DANKE, dass hatte ich), ist es einfach die schönste Insel zum Radfahren und für die Erholung.Das satte Grün, die Orangenplantagen, die netten Menschen, die leckeren Cafés, die wunderschönen Orte, verzaubernde Landschaften! Es ist einfach eine Insel für das Herz und die Radform baut sich fast von selbst auf.

In diesem Sinne, RIDE on – Train on und vergesst das GENIEßEN nicht!

Ironman 70.3 Thailand – man muss verrückte Dinge tun!

Ironman 70.3 Thailand – man muss verrückte Dinge tun!

Man muss verrückte Dinge tun, um gelebt zu haben!

Nachdem wir am 14.11. aus China zurück waren und ich einen Infekt im Gepäck bzw. im Körper hatte, war ich ein paar Tage an die Couch gefesselt. Und irgendwie komme ich da immer auf die verrücktesten Ideen. Alex hatte seine Quali für Hawaii und ich überlegte mir, was ich noch anstellen könnte um auf Hawaii nicht Supporter zu sein. Es gab da ja ach etwas Recherche noch einen Wettkampf in Thailand. Es war Mittwoch, wenn es mir bis Samstag besser geht, könnte Frau ja nochmal genauer überlegen….! Es war Samstag und mir ging es besser. Ich schrieb einer Freundin von meiner Idee. Ihre Antwort: Ich komme mit! Alex kennt mich ja mittlerweile und fand die Idee nicht so überraschend und irgendwie auch gut. Also wieder Sachen gepackt, beim Triathlon hat man ja so einiges zu packen und mit einem wirklich gutem Angebot ging es mit Qatar Airways nach Phuket zum nächsten Wettkampf. Die Maschine auf dem Hinflug nach Doha war leer. Ich hatte eine 4er Bank und konnte sogar die Augen schließen und schlafen. In Doha gab es einen kurzen Aufenthalt und dann ging es weiter nach Phuket. Dort angekommen traf uns der Schlag. Irgendwie hatte ich vergessen, wie warm und schwül es in Thailand ist. Zum Glück, sonst wäre ich wohl nicht hier. Hihi. Andere als in China war es hier weniger gut organisiert mit dem Transfer. Das Rad stellte das größte Problem dar. Nachdem ein anderer Triathlet ähnliche Probleme hatte und er in der Nähe von unserem Hotel wohnte, organisierten wir uns zusammen und kamen abends etwas geschafft im Hotel an. Essen und Schlafen.

Aber tataaaa, auch mein Infekt war am nächsten Morgen wieder da. Also habe ich mich erstmal als reiner Tourist auf Phuket aufgehalten und mit meiner Freundin die Sonne genossen. Das Hotel und der Triathlon waren in dem Bereich Laguna Phuket. Alles sehr ordentlich gehalten und nicht ganz mit dem typischen Thailand zu vergleichen, aber trotzdem angenehm europäisch. Mit scharfem Essen und ein paar Zügen im Meerwasser ging es mir recht schnell wieder besser. Die Akklimatisierung… naja, dazu brauchte man hier wohl ein paar Tage mehr.
Es hatte sich viel verändert, zuletzt war ich 2007 in der Gegend. Nachdem ich mein Rad zusammengebaut hatte und an dem Ventil etwas abgebrochen war, suchte ich einen lokalen Radladen auf. Problem gelöst.

Mitte der Woche ging es mir wieder etwas besser und ich fuhr den steilen Teil der Radstrecke ab. Ich muss schon zugeben, die war schon wirklich anspruchsvoll. Die hohe Luftfeuchtigkeit machte vor allem das bergabfahren ziemlich gefährlich. Der Asphalt war wie Schmierseife.
Fit war natürlich etwas anderes, also drehte ich nach gut einer halben Stunde wieder um und schaute mir vom Motorroller aus die Strecke nochmal an. Die Tage danach waren ziemlich entspannt. Ausruhen, ausruhen und ausruhen.

Freitag war die Pastaparty und ein kleines Unterhaltungsprogramm. Hier im asiatischen Bereich wird sich noch richtig Mühe gegeben und den Teilnehmern etwas geboten. Sehr zu empfehlen. Samstag dann die übliche Radabgabe. Der Wechselgarten für die Räder direkt am Strand. Was für eine Kulisse. Toll. Nur ich fühlte mich nicht so richtig fit.

Raceday! Ich stellte mich recht weit vorne beim Schwimmen hin. Auch diesmal gab es einen Rolling Start. Mit dem Start der Profis um 6:30 Uhr war das Rennen eröffnet. Kurze Zeit später befand ich mich im Wasser und war nur am Überholen von langsamen Athleten. Im Wasser fühlte es sich ganz gut an, aber schon beim Schwimmausstieg merkte ich, dass mein Puls zu weit oben war. Also begann ich mehr als verhalten den Radpart. Besonders in den Bergen überlegte ich, ob es eine gute Idee ist hier zu fahren. Also tat ich so, als wäre es gar kein Wettkampf und genoss die Radstrecke. Und zu sehen hat man hier eine ganze Menge. Nach 90 Kilometern stellte ich mein Rad wieder in den Wechselgarten und lief los. Meine Supporterin sollte ja nicht enttäuscht sein und ich war wohl sogar noch 3. Frau. Beim Laufen musste ich ganz schön Federn lassen und versuchte mich mit Eiswürfeln zu kühlen so gut es ging. Am Ende ging es nur noch um die Finnischer-Medaille und die hatte ich nach über 5 h dann auch endlich um den Hals.

Witzig war noch, dass mich jemand nach dem Wettkampf ansprach und nach Leila Künzel gefragt hatte. Und ich meinte dann einfach nur: hier. Es war ein Arbeitskollege von Alex, der zufällig mit seiner Freundin hier urlaubte und Alex angeschrieben hat, ob wir hier sind.

Und die Moral von der Geschicht: man erinnert sich doch hauptsächlich an die verrückten gelebten Dinge.

Die Tage nach dem Wettkampf erkundeten wir noch Cocanut Island. Eine Insel ohne Strom und wie Thailand vor ca. 30 Jahren. Sehr zu empfehlen. Mit einem Longtailboot sind wir für 100 Bath hingefahren und hatten einen tollen Tag mit Einheimischen.

Khop Khun Khrap Thailand. Es war mir eine Ehre.