X-Bionic Courmayeur Sky Race am Mont Blanc

Am Samstag war es dann soweit, ein Hightlight 2016 war das Courmayeur Sky Race am Mont Blanc. Ein Lauf über 11 km mit 2300 Höhenmetern und dem Ziel auf 3500 m.

So richtig wußten wir nicht was uns erwartet und für einen ersten Traillauf überhaupt ist es vielleicht schon etwas sportlich, aber hey … wenn X-Bionic schon mit ihrer neusten Kollektion ausstattet, darf diese dort gleich mal getestet werden.

Courmayeur ist im Sommer ein kleines verträumtes Örtchen. Im Winter sieht das ganze bestimmt noch einmal anders aus. Die Lage war traumhaft. Für uns als Flachlandtiroler waren selbst die 1224 m ü.N. schon spürbar. Was erwartet uns dann erst bei dem Rennen.

Nach einem gemeinsamen Abendessen mit den Teilnehmern von X-Bionic und der Crew schauten wir uns noch den Start des Nachtrennens K1000 an und dann ging es ins Bett.

 

Aufgrund der Wetterlage bzw. des angekündigten Windes wurde der Start auf 9 Uhr verschoben. Hervorragend, mal ein Rennen bei dem man Ausschlafen kann.

Wir frühstückten und in komfortabler Anreise von 5 min ging es an den Start. Da steht man nun als Triathleten unter all den Trailläufern! Alle perfekt ausgerüstet mit Stöcken und sonstigen Dingen. Wir verzichteten auf Stöcke, wird schon irgendwie gehen. Auch hier ging es mal wieder mehr darum das Rennen zu genießen! Wir hatten perfektes Wetter. Sonne, wolkenlos und von dem angesagten Wind war nichts mehr zu spüren. Nice.

Pünktlich 9 Uhr ging es dann los. Die ersten 3 Kilomter waren leicht ansteigend, kurz gerechnet, dann können die restlichen 8 Kilometer ja nur richtig steil werden. Alex war dann wie immer schon mal weg, kenn ich ja nicht anders.

Und so war es dann auch, gefühlt steht man vor einer Wand. Unwegsame Anhöhen durften erklommen werden. Ich war ziemlich froh, dass die anderen Teilnehmer genauso schnauften. Die Landschaft dafür war umso grandioser. Superlative. Überragend. Abgesehen von der Anstrengung hatte ich den ganzen Tag ein breites Grinsen im Gesicht. Also was soll man zu der Strecke so genau sagen? Es ging bergan. War ja auch nicht anders zu erwarten. Von steilen Hängen ist man in alpines Gelände gekommen. Am Pavillion, auf 2173 m Höhe, angekommen, gab es ein kleine Erfrischung und die Helme.

Also den Radhelm auf den Kopf und los ging es. Es war schon ganz schön sportlich was und dort erwartet hat. Ich bin froh, dass es nur bergauf ging, den so musste man nicht so oft nach unten schauen. Lach. Mal kurz kamen die Gedanken, wenn du hier einen falschen Tritt machst, geht es ziemlich tief bergab. Okay, mach ich nicht. Es ging ins Klettern über und so verstichen die zu absolvierenden Kilometer. Ich glaube wir haben uns als Flachlandtiroler wirklich gut geschlagen. Irgendwann, keine Ahnung mehr zu welchem Zeitpunkt, musste man die Steigeisen anziehen. Wir kletterten, stampften durch Schnee, zogen uns an Seilen nach Oben und haben die Aussicht genossen. Irgendwann konnte man das Ziel sehen, es wurde kühler, und ich muss sagen, die Kleidung – Shirt und die Hose von X-Bionic Twyce waren klasse. Trotz des Schwitzens fühlte sich alles trocken und sehr angenehm auf der Haut an. Es gab keine Blasen an den Füßen also haben die Socken auch den Test bestanden.  Für mich war es eines meiner schönsten Rennen, die ich bis dato gemacht habe. Wir haben viele Videos und Bilder unterwegs gemacht, haben das ganze Rennen als Erlebnis gesehen und sind mit dem breitesten Grinsen aller Teilnehmer im Mittelfeld gelandet.